Entdeckung der schönsten Dörfer im Nordwesten Sardiniens
Der Nordwesten Sardiniens ist ein Mosaik aus charmanten Städten und malerischen Dörfern – jedes mit seiner eigenen Geschichte, einem eigenen Rhythmus und Landschaften, die zum Träumen einladen. Vom Feriendorf-Campingplatz Torre del Porticciolo aus erreichen Sie sie alle in kurzer Zeit und entdecken jeden Tag ein neues Juwel zwischen Meer, Fluss und Hügelland.
Bosa: Farben, Wein und alte Türme am Fluss
Etwa 55 km vom Campingplatz entfernt, entlang einer der schönsten Küstenstraßen Europas, liegt Bosa – ein bezaubernder Ort am Ufer des Flusses Temo. Bunte Häuser klettern den Hang hinauf bis zur Burg Serravalle, die über dem Ort thront. Hier vergeht die Zeit langsamer: zwischen gepflasterten Gassen, Kunsthandwerksläden und dem unverwechselbaren Duft des Malvasia-Weins, der in uralten, in den Fels gehauenen Kellern reift. Ein Spaziergang am Flussufer oder ein Besuch der barocken Kathedrale verbinden Natur und Kultur auf harmonische Weise.
Villanova Monteleone: Hochplateau mit Blick aufs Meer
Rund 30 km vom Feriendorf-Campingplatz Torre del Porticciolo entfernt erstreckt sich Villanova Monteleone zwischen sanften, grünen Hügeln und atemberaubenden Ausblicken auf das Meer bei Capo Marrargiu. Dieses ländliche Dorf bewahrt eine authentische Seele, geprägt von Landwirtschaft, Wandmalereien und lebendigen Traditionen. Ein Bummel durch die Gassen führt vorbei an farbenfrohen Murales, die von der Geschichte der Gemeinde und dem bäuerlichen Leben erzählen. In der Umgebung laden die Gigantengräber und die Nuraghenstätte von Appiu zu einer Zeitreise in die Jahrtausende alte Besiedlung dieser wilden und zugleich gastfreundlichen Region ein.
Monteleone Rocca Doria: ein kleines Dorf über den Wolken
Dieses winzige Dorf – mit weniger als 100 Einwohnern – liegt auf einem Kalkplateau hoch über dem Lago Temo. Etwa 50 km vom Campingplatz entfernt, zählt es zu den kleinsten Orten Sardiniens und zugleich zu den reizvollsten. Sein Name verrät die doppelte Seele: „Monteleone“ für die Höhe, „Rocca Doria“ für die mittelalterliche Herrschaft der Doria, die hier eine Festung errichteten. Durch die stillen Gassen zu schlendern, fühlt sich an wie ein Spaziergang durch ein Geschichtsbuch. Unbedingt sehenswert: der Panoramablick von der Aussichtsterrasse, die Kirche Sant’Antonio Abate und die Spuren der Giudicati-Zeit, die noch heute in den Steinen erkennbar sind.
Stintino: Sardinien zwischen Erinnerung und Meer
Etwas weiter nördlich, rund 60 km (ca. 1 Stunde und 10 Minuten) vom Campingplatz entfernt, liegt Stintino – berühmt für seinen Postkartenstrand La Pelosa mit schneeweißem, feinem Sand und kristallklarem Wasser. Doch Stintino steht auch für Geschichte und maritime Identität. Das Thunfischfang-Museum in den alten Salinen erzählt vom harten und faszinierenden Leben der „Tonnarotti“, der Thunfischfänger. Von hier starten auch Ausflüge zur Insel Asinara, heute ein Nationalpark, der unberührte Natur und ein ehemaliges Gefängnis beherbergt, das besichtigt werden kann.
Porto Torres: Archäologie und Meer am Golf von Asinara
Etwa 45 Minuten vom Campingplatz entfernt, ist Porto Torres sowohl ein strategischer Hafen als auch eine Stadt mit glanzvoller Vergangenheit. Von den Römern gegründet, sind noch heute Überreste des antiken Turris Libisonis zu sehen – darunter der Archäologische Nationalpark, die römische Brücke und Thermen. Das spirituelle Herz der Stadt ist die Basilika San Gavino, ein Meisterwerk romanischer Architektur auf Sardinien. Porto Torres ist zudem das Tor zum Meer: mit moderner Uferpromenade, nahegelegenen Stränden und Fährverbindungen zur Insel Asinara – perfekt für eine Mischung aus Kultur, Entspannung und Naturerlebnis.
Castelsardo: Stein, Handwerk und Tradition
Folgt man der Küste nach Norden, erreicht man nach etwa 80 km (ca. 1,5 Stunden) Castelsardo – ein mittelalterliches Dorf auf einem felsigen Vorsprung. Hier scheint die Zeit stillzustehen: steile, gepflasterte Gassen winden sich zum Doria-Schloss hinauf, in dem das Museum des mediterranen Flechtwerks untergebracht ist, das der jahrhundertealten Korbflechterei gewidmet ist. Noch heute flechten die Frauen Schilf und Affodil und bewahren damit ein uraltes Handwerk. Ein Muss: der Blick vom Belvedere, die Kathedrale Sant’Antonio Abate und der faszinierende „Elefantenfelsen“, geformt von Wind und Zeit.
Sassari: Stadt der Kunst und jahrhundertealter Rituale
Etwa 40 km vom Campingplatz entfernt, ist Sassari die zweitgrößte Stadt Sardiniens und ein wichtiges Kulturzentrum. Die Altstadt ist ein Geflecht aus herrschaftlichen Palästen, barocken Kirchen und lebhaften Plätzen. Das kulturelle und spirituelle Herz schlägt am 14. August bei der Festa dei Candelieri – einer einzigartigen Prozession, UNESCO-Weltkulturerbe, bei der riesige Kerzenleuchter von den Zünften durch die Straßen getragen werden. Ein Spaziergang durch die Museen wie das Museo Nazionale Sanna oder ein Besuch der Kathedrale San Nicola offenbaren eine andere Seite Sardiniens: gebildet, lebendig und stets gastfreundlich.
Erleben Sie Ihren Urlaub in Torre del Porticciolo und entdecken Sie den Zauber der schönsten Dörfer im Nordwesten Sardiniens
Jedes Dorf im Nordwesten Sardiniens ist eine Welt für sich: Bosa verführt mit seinen Farben und Düften, Stintino bezaubert mit dem Meer, Castelsardo erzählt Geschichten aus Stein und Kunst, Sassari überrascht mit kultureller Lebendigkeit.
Das Feriendorf-Camping Torre del Porticciolo ist der ideale Ausgangspunkt, um sie alle zu entdecken. Buchen Sie jetzt Ihren Urlaub und lassen Sie sich von der authentischen Schönheit dieser Region leiten.
FAQ – Die Dörfer des Nordwestens von Sardinien: Wissenswertes vor der Abreise
Neben Klassikern wie Bosa, Stintino, Castelsardo und Sassari sind auch Villanova Monteleone, Monteleone Rocca Doria und Porto Torres in weniger als einer Stunde mit dem Auto erreichbar.
Ja, ein eigenes oder gemietetes Fahrzeug ist am praktischsten, da viele dieser Dörfer in hügeligen oder ländlichen Gebieten liegen, die nur wenig von öffentlichen Verkehrsmitteln erschlossen sind.
Etwa 55 km – rund eine Stunde Fahrt entlang der spektakulären Küstenstraße.
Ja, Stintino liegt rund 60 km entfernt und ist in etwas mehr als einer Stunde erreichbar.
Seine mittelalterliche Altstadt, das Schloss, das Flechtmuseum und ein atemberaubender Ausblick.
Absolut. Unberührte Landschaften, nuraghische Fundstätten und Panoramawanderungen zwischen Hügeln und Küste machen es zu einem Paradies für Naturfreunde.
Es ist eines der kleinsten und zugleich aussichtsreichsten Dörfer Sardiniens. Seine mittelalterliche Geschichte und die Lage hoch über dem Lago Temo machen es zu einem besonderen Reiseziel abseits des Massentourismus.
Ja. Die Stadt bietet bedeutende römische Überreste und eine der schönsten Basiliken der Insel sowie direkten Zugang zur Insel Asinara für Naturausflüge.
Die Piazza d’Italia, die Kathedrale San Nicola, den Rosello-Brunnen und das Museo Sanna.
Ja, es ist eines der bewegendsten traditionellen Feste der Insel und von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt.
Frühling und Sommer sind ideal: angenehmes Klima, lebendige Dörfer voller traditioneller Feste, Märkte und kultureller Veranstaltungen.
Ja. In vielen Dörfern gibt es Agriturismi, Weinkeller und Läden mit regionalen Spezialitäten: Malvasia in Bosa, Käse in Villanova, lokale Weine in Sassari und Porto Torres.

